Kindertagesstätte St. Josef Saarbrücken

  • Auftraggeber

    Katholische Kirchengemeinde St. Josef

  • Standort

    Saarbrücken-Malstatt

  • Planungsumgriff

    3.200 m²

  • Partner

    Hepp + Zenner Architekten, Saarbrücken

  • Vergabeart

    Wettbewerb, 1. Preis

  • Projektstart

    2014

  • Fertigstellung

    2016

  • Leistung

    Objektplanung Lph 1-8

Kindertagesstätte St. Josef Saarbrücken

Neugestaltung und Einbindung des Kirchenumfeldes

  • Projektdaten
    • Auftraggeber

      Katholische Kirchengemeinde St. Josef

    • Standort

      Saarbrücken-Malstatt

    • Planungsumgriff

      3.200 m²

    • Partner

      Hepp + Zenner Architekten, Saarbrücken

    • Vergabeart

      Wettbewerb, 1. Preis

    • Projektstart

      2014

    • Fertigstellung

      2016

    • Leistung

      Objektplanung Lph 1-8

    Der Entwurf zur Gestaltung der Außenanlagen des Neubaus der Kindertagesstätte resultiert aus dem Wettbewerbsverfahren „Neubau KITA St. Josef Saarbrücken“. Durch die besondere topografische Situation entwickeln sich auf verschiedenen Höhenniveaus Nutzungsebenen wie der Krippen- und Kindergartenspielbereich. Entstanden ist eine spannende und abwechslungsreiche Spiellandschaft mit Kletterhügel, Rutschen, Schaukeln und Tobewiese, kleinen Gartenfeldern und Obstgehölzen.

    Mit dem Neubau der Kindergarteneinrichtung für 122 Kinder wurde der Pfarrgarten als Schnittstelle zwischen Kirche, Pfarrhaus und Kita neugestaltet und damit das Potenzial des Ortes als neues räumliches Zentrum am Kirchberg ausgeschöpft. Die „Neue Mitte“ lädt hier mit Sitzgelegenheiten und einem Wasserspiel im Schatten der Kirche zum Verweilen ein und trägt so zur übergeordneten Idee des Kirchbergs als Teil eines großen gemeinsamen Freiraums bei.

        Aus alt mach neu

        Im Pfarrgarten des denkmalgeschützten Kirchenensembles wurde eine neue Brunnenanlage errichtet. Der Sockel der Brunnenschale wurde aus einem alten Sandstein-Säulenschaft und einem noch vorhandenen Sandstein-Pilaster, die zuvor als Sitzsteine im alten Pfarrgarten genutzt wurden, zusammengesetzt. Ergänzt wurden diese historischen Bauteile mit einem neuen Sandsteinring mit eingelassener Kupferschale. Der in Abstimmung mit dem Landesdenkmalamt aus historischen Bauteilen entwickelte Brunnen bildet einen neuen, belebenden Anziehungspunkt im Zentrum der „Neuen Mitte“.